News | Juli 2017

Austausch und Information: Aktionswoche zur Acne inversa erfolgreich

Aktionswoche zur Acne inversa klärte auf

Die Aktionswoche „Mein wunder Punkt“ zur Acne inversa (Akne inversa) im Juni war ein voller Erfolg. Von Kiel bis Memmingen sorgten 12 gut besuchte Informationsveranstaltungen in ganz Deutschland für Austausch und Information. Ein Expertentelefon ergänzte das Angebot für alle Interessierten, die keine Möglichkeit hatten, sich persönlich vor Ort zu informieren. Das Ziel der Aktionswoche – über Acne inversa aufzuklären und Aufmerksamkeit zu schaffen – wurde erreicht. Ins Leben gerufen wurde die Initiative „Mein wunder Punkt“ vom BioPharma-Unternehmen AbbVie.

Acne inversa: Frühe Diagnose und Therapie entscheidend

Acne inversa ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die nicht nur körperlich, sondern auch psychisch zu erheblichen Belastungen führt. „Die frühzeitige Diagnose und Therapie sind entscheidend dafür, das Fortschreiten der Erkrankung aufzuhalten und die Beschwerden zu bessern“, betonte einer der Referenten in seinem Vortrag im Rahmen der Aktionswoche. Die Realität sieht bislang leider häufig anders aus. „Die Diagnose wurde erst nach etwa acht Jahren gestellt“, berichtete ein Teilnehmer. „Dann bestimmte die Krankheit mein Leben.“ Trotz aller Herausforderungen durch die Acne inversa blickt er jedoch nach vorn: „Den Kopf in den Sand zu stecken ist für mich keine Alternative. Ich musste lernen, mit der Erkrankung umzugehen. Offen über die Erkrankung zu sprechen, hilft mir dabei.“

Behandlung beim Acne-inversa-Experten

Vielfach betonten die Referenten bei den Informationsveranstaltungen, wie wichtig die Behandlung durch einen auf Acne inversa spezialisierten Hautarzt ist. Wie ein Spezialist für Acne inversa gefunden werden kann, zählte auch zu den häufigsten Fragen, die am Expertentelefon gestellt wurden. Neben Hautarztpraxen gibt es v. a. Universitätskliniken, die spezielle Acne-inversa-Sprechstunden anbieten. „Es ist ganz wichtig, dass die Acne inversa Ihr Leben nicht bestimmt“, so die Aussage eines Referenten. Neben einer frühzeitigen und wirksamen Therapie kann dazu auch eine psychotherapeutische Unterstützung beitragen. „Wenn ich wieder einen Abszess bekomme, dann haut mich das um. Dann geht es mir mental nicht gut. Aber umso mehr genieße ich die Momente, in denen es mir gut geht“, berichtete ein Teilnehmer aus eigener Erfahrung. Gelingt es nicht, ein Gleichgewicht im Leben mit der Erkrankung zu finden, kann eine Psychotherapie eine gute Option sein. Sie kann dabei helfen, einen positiveren Umgang mit der Erkrankung zu finden. Auch der Austausch mit anderen Betroffenen zum Beispiel in der Selbsthilfe kann den Alltag mit der Erkrankung erleichtern.

Die Aktionswoche hat viele Teilnehmer motivieren können, im Umgang mit der Acne inversa selbst aktiv zu werden. Auch über die Aktionswoche hinaus erhalten weitere Informationsveranstaltungen den Dialog aufrecht.

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