Psychologische Unterstützung bei Acne inversa

Psychologische Unterstützung bei Acne inversa

Schmerzen, Einschränkungen im Alltag, Schamgefühle – die Beschwerden bei Acne inversa (Akne inversa) können nicht nur körperlich, sondern auch psychisch belasten. Oft ist die Lebensqualität nachhaltig beeinträchtigt. Jeder Mensch mit Acne inversa muss seinen eigenen Weg im Umgang mit der Erkrankung und ihrer Bewältigung finden. Wird sie jedoch zu einer Belastung, die das ganze Leben bestimmt, ist es sinnvoll, sich psychologische Unterstützung zu suchen. Dies gibt die Chance, neue positive Strategien zur Bewältigung der Erkrankung zu aktivieren. So wird der Alltag mit Acne inversa erleichtert. Der behandelnde Arzt berät, ob eine Unterstützung sinnvoll ist.

Depression erkennen und behandeln

Manchmal sind die psychischen Beeinträchtigungen der Acne inversa so stark, dass sie zu Depressionen oder starken Ängsten führen. Es ist wichtig, eine solche Situation ernst zu nehmen. In der Regel ist eine psychotherapeutische Behandlung empfehlenswert. Der behandelnde Hautarzt berät, ob eine psychotherapeutische Unterstützung sinnvoll ist, und hilft gegebenenfalls bei der Suche nach einem Therapeuten.

Wichtigste Zeichen einer Depression

  • niedergeschlagene, gedrückte Stimmung
  • Antriebsmangel: die Aufgaben des Alltags gehen nur mit Mühe von der Hand
  • Interessenverlust und Freudlosigkeit: Dinge, die früher wichtig und angenehm waren, bereiten keine Freude mehr

Quellen:

  1. Zouboulis CC et al. S1-Leitlinie zur Therapie der Hidradenitis suppurativa/Acne inversa (ICD-10-Ziffer: L73.2). J Dtsch Dermatol Ges 2012; 10 (Suppl 5):1–31.
  2. Wolkenstein P, Loundou A, Barrau K et al. Quality of life impairment in hidradenitis suppurativa: a study of 61 cases. J Am Acad Dermatol 2007; 56 (4):621–623.
  3. Matusiak L, Bieniek A, Szepietowski JC. Psychophysical aspects of hidradenitis suppurativa. Acta Derm Venereol 2010; 90 (3): 264–268.
  4. Härter M, Bermejo I, Niebling W. Praxismanual Depression: Diagnostik und Therapie erfolgreich umsetzen. 1. Auflage 2007. Deutscher Ärzte-Verlag, Köln.

Sprechen Sie mit Ihrem Hautarzt

Wenn Sie den Verdacht haben, Beschwerden einer Acne inversa zu haben, wenden Sie sich bitte direkt an einen Hautarzt, damit er Ihnen helfen kann. Eine gute Vorbereitung ist wichtig, damit der Arzt die richtigen Untersuchungen in die Wege leitet.

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